Da die Elektrifizierung immer weiter voranschreitet, sind unsere Kandidaten für den Titel „Future Classic“ zunehmend Modelle der letzten Generation. Diese verrückte John Cooper Works-Version der vierten Generation des BMW MINI könnte die letzte Benzinversion sein und gehört zu den letzten kleinen Hot Hatches mit Verbrennungsmotor.
Es ist zweifellos ein ernstzunehmendes Fahrzeug, mit allen Spoilern und einer bewusst eckigen Haltung auf attraktiven Leichtmetallfelgen: immer noch mit etwas von der typischen MINI-Frechheit, aber auch mehr als nur ein bisschen frech. Wie alle Fahrzeuge aus der BMW-Ära ist auch der Innenraum des F66 wunderschön verarbeitet und wirkt dennoch verspielt und funky, mit einem riesigen zentralen Drehregler, der mit verschiedenen, etwas spielerischen Einstellungen personalisiert werden kann, wobei nur die Einstellung „Go-Kart” einen richtigen Drehzahlmesser bietet.
Die JCW-Spezifikation bietet zusätzliche 27 PS und 80 Nm Drehmoment sowie zusätzliche Fahrwerksversteifungen, maßgeschneiderte Federn und Dämpfer sowie einen negativeren Sturz an der Vorderachse. Beim Starten ertönt ein gurgelndes Blubbern aus dem einzelnen zentralen Auspuff, und man sucht erst nach dem Schalthebel, bevor man sich daran erinnert, dass es keinen MINI mit Schaltgetriebe mehr zu kaufen gibt. Stattdessen wählt man die Fahrmodi über einen Kippschalter aus.