Peter Monteverdi konnte einfach nicht glauben, was er da sah. „Es ist mir völlig unerklärlich, wie man ein solches stilistisches Durcheinander entwerfen kann“, sagte der in Basel ansässige Traumauto-Hersteller auf dem Genfer Autosalon 1977. Damals wusste Monteverdi wahrscheinlich noch nicht, dass der neue zweitürige Volvo 262 C ursprünglich vom Chefdesigner der schwedischen Marke, Jan Wilsgaard, entworfen worden war, der angeblich vom ersten Prototyp schockiert gewesen sein soll.
Das endgültige Fahrzeug trug den Schriftzug „Bertone“ an den Seiten, doch damit wurde nicht die Urheberschaft für die Form beansprucht, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass der Volvo von der Turiner Carrozzeria hergestellt wurde, da das Werk in Göteborg nicht über die Kapazitäten für ein Fahrzeug mit derart geringer Stückzahl verfügte.
Es hätte keinen Unterschied gemacht: Das silberne Coupé mit schwarzem Vinyl-Dach entzieht sich den klassischen Schönheitsidealen, ganz gleich, wer es entworfen hat. Von außen wirkt der seltsam proportionierte Zweitürer wie eine abgesägte Diesellokomotive, von innen wie eine Requisite aus einem Quentin-Tarantino-Film.