Die Ardennenoffensive, die von Dezember 1944 bis Januar 1945 im Ardennenwald – der sich über Teile von Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland erstreckt – stattfand, hätte das Schicksal Europas zu einem Zeitpunkt, als sich der Zweite Weltkrieg seinem Ende näherte, hätte verändern können.
Dies sollte Adolf Hitlers letzter ernsthafter Versuch an der westeuropäischen Front sein, und an dieser Stelle steht heute ein Museum, das sowohl Erinnerungen als auch Fahrzeuge aus einer der verheerendsten Schlachten des Krieges bewahrt. Mit lebensgroßen Dioramen, Armeeuniformen, Waffen, persönlichen Gegenständen, Fotografien, Dokumenten und einer beeindruckenden Sammlung von Militärfahrzeugen aus Kriegszeiten widmet sich das Musée National d’Histoire Militaire in Diekirch, Luxemburg, der Bewahrung der Erinnerung an diese Schlacht und der Weitergabe an künftige Generationen.
Unter extrem winterlichen Bedingungen wurden von beiden Seiten in großer Zahl Militärfahrzeuge eingesetzt, die mit Schnee, Regen und endlosem Schlamm zu kämpfen hatten. Auf einer Ausstellungsfläche von 3500 Quadratmetern, verteilt auf die drei Etagen des Museums, sind interessante Exemplare dieser damals neuen – und oft hochmodernen – Maschinen zu bewundern, sowie Bereiche, die die Geschichte der luxemburgischen Armee seit 1945 nachzeichnen.