Ausgehend von dem einfachen Ziel, ein leistungsstärkeres Auto für sich selbst zu bauen, war es nur logisch, dass das 1965 von Burkard Bovensiepen gegründete Unternehmen, das Tuning-Kits für den BMW 1500 herstellte, die Wünsche von Enthusiasten bediente, die mehr wollten als das Standardangebot aus München.
Der Name Alpina wurde vom familieneigenen Schreibmaschinenhersteller auf das neue Unternehmen übertragen, das schnell die Zustimmung von BMW erhielt. Ausgehend von 165-PS-Motoren für den 1600-2 und weiteren Optimierungen für den 2002 brachte Alpina 1978 eine umfassend überarbeitete Modellreihe auf Basis der 3er-, 5er-, 6er- und 7er-Reihe auf den Markt.
1983 wurde das Unternehmen als eigenständiger Hersteller registriert und baute jährlich rund 600 Fahrzeuge, darunter auch diejenigen, die in Großbritannien vom Rennfahrer Frank Sytner in seinem Autohaus in Nottingham montiert wurden. Nur wenige konnten sich den Aufpreis gegenüber Standard-BMWs leisten – ein 210 PS starker C2 kostete 40 % mehr als der 1987er 325i Sport, auf dem er basierte –, aber die Kombination aus Exklusivität, einer Leistung, die mit M-Fahrzeugen konkurrieren konnte, und Luxus der Extraklasse gewann sowohl treue Kunden als auch die Verehrung von Kennern.