Die 208 R-Modelle von Continental, die von 1951 bis 1955 hergestellt wurden, gehören zu jener Elite der klassischen Nachkriegsautos, die fast schon ab dem Zeitpunkt ihrer Produktions Einstellung zu „Sammlerstücken” wurden.
Kunst, Wissenschaft und Technik vereinen sich wie nie zuvor in einem Produkt aus Crewe, um ein Auto zu schaffen, in dem ultimative Leistung und ultimative Raffinesse nicht länger unvereinbar sind.
Der Continental war weniger ein leiser Sportwagen als vielmehr eine englische Interpretation des Gran-Turismo-Ideals in Originalgröße, geschaffen, um den aufgestauten Appetit auf einen schnelleren Nachkriegs-Bentley mit einer Identität zu stillen, die sich von dem eher unscheinbaren MKV1 abhob.
Es war das schnellste echte Viersitzer-Automobil der Welt zu dieser Zeit und erreichte eine Geschwindigkeit von 193 km/h. Mit einem Preis von 7300 £ nach Steuern (umgerechnet etwa 230.000 € heute) war es auch das teuerste Serienauto der Welt, das sich nur wenige sehr wohlhabende Magnaten auf dem heimischen Markt leisten konnten.
Es überrascht daher nicht, dass es zunächst nur für den Export bestimmt war und zu den Kunden aus Übersee Briggs Cunningham und Aristoteles Onassis gehörten.